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Kostenfreier Kindergarten- und Kinderkrippenbesuch

Die Piratenpartei Frankfurt setzt sich dafür ein, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Kinder dürfen keine Hürde für berufliche Tätigkeit sein oder gar ein Armutsrisiko für Erziehende darstellen. Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer Auszeit für die Familie muss gesichert sein. Dafür müssen flächendeckende, ausreichende Betreuungsangebote für Kinder geschaffen werden, die wohnort- oder arbeitsplatznah, qualitativ hochwertig, rund um die Uhr verfügbar sind und für alle Altersgruppen offen stehen. Dies ermöglicht eine freie Selbstbestimmung des individuellen Lebensentwurfs und fördert die positive Entscheidung für eine Familiengründung. Für Betreuungsplätze besteht ein Rechtsanspruch von Geburt an. Die Angebote sollen ganzjährig in einem Umfang zur Verfügung gestellt werden, der sich an der  Lebenswirklichkeit der in Frankfurt lebenden Menschen orientiert. 
Die Piratenpartei Frankfurt fordert den kostenfreien Besuch von Kindergärten, Kinderkrippen und andere Kindertagesstätten. Kann die Stadt keine entsprechenden Plätze zur Verfügung stellen, hat sie umgehend für eine ortsnahe Betreuung zu sorgen, z.B. durch Tagesmütter.

Bessere Ausbildung und Bezahlung von Erziehern

Von Erziehern und Betreuern im vorschulischen Bereich wird immer mehr gefordert. Die Bezahlung sowie Aus- und Fortbildung dieser für die Entwicklung der Kinder so wichtigen Pädagogen ist den neuen Anforderungen und der erhöhten Belastung anzupassen.

Ganztagesschule

Die ganzheitliche Kinderbetreuung setzt sich auch in der Schule fort. Mit Hilfe von Nachmittagsbetreuungsangeboten und verpflichtend zur Verfügung zu stellenden Ganztagsangeboten bis in die Sekundarstufe I an jeder Schule werden wir PIRATEN dafür sorgen, dass die Schüler unabhängig von ihrer sozialen Herkunft lernen können. Das Ganztagsangebot ist zusammen mit Eltern, Lehrern und den Schulfördervereinen gemeinsam zu gestalten. 

Schule allgemein

Unabhängig von der Schulform, braucht Frankfurt insgesamt kurzfristig mehr Schulplätze, generell kleinere Klassen mit maximal 20 Schülern und mehr Lehrer. Um die Internationalität Frankfurts zu unterstreichen, sollen alle Kinder ab der 1. Klasse bilingual  unterrichtet werden.  

Religionsunterricht

Freiheit und Vielfalt der kulturellen, religiösen und weltanschaulichen Einstellungen kennzeichnen die moderne Gesellschaft. Diese Freiheiten zu gewährleisten, ist Verpflichtung für den Staat. Dabei verstehen wir unter Religionsfreiheit nicht nur die Freiheit zur Ausübung einer Religion, sondern auch die Freiheit von religiöser Bevormundung. Wir erkennen und achten die Bedeutung, die individuell und in selbst gewählten Gemeinschaften gelebte Religiosität für den einzelnen Menschen erlangen kann. Um die weltanschauliche Neutralität des Staates sicherzustellen, ist für ein von Vielfalt und Freiheit geprägtes Gemeinwesen die strikte Trennung von religiösen und staatlichen Belangen eine notwendige Voraussetzung. Deswegen setzen wir uns dafür ein, den Religionsunterricht an allen staatlichen Schulen durch einen gemeinsamen Ethik-/Philosophie-Unterricht zu ersetzen.

Kostenloses Mittagessen in Kindertagesstätten und Ganztagesschulen

Eine gesunde Ernährung ist aus Gründen der körperlichen und geistigen Entwicklung und der Konzentrationsfähigkeit der Kinder wichtig. Berufstätige Eltern, insbesondere Alleinerziehende, haben nicht immer die Möglichkeit, ihren Kindern ein Mittagessen zu bieten. Ein passendes Angebot in der Kindertagesstätte oder Schule  trägt dazu bei, dass sich Kinder trotzdem ausgewogen ernähren. Wir fordern daher die Einführung vollwertiger Verpflegung an allen Schulen und Kindertagesstätten. Die Finanzierung soll Aufgabe der Stadt sein, damit alle Kinder unabhängig von der sozialen oder finanziellen Lage der Familie daran teilnehmen können.

Unser Wahlprogramm zum Thema Bildung findet Ihr hier

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